Wie funktioniert ein CPS Workshop?
Die Ausgangsfrage bzw. Zielsetzung ist Dreh- und Angelpunkt des gesamten Workshops und sollte daher entsprechend durchdacht formuliert werden. Weiterhin ist die Auswahl der Teilnehmer sehr entscheidend. Im Vorfeld des Workshops ist das gesamte Spektrum an Informationslieferanten zu überdenken, um dann die wichtigsten Wissensträger zum Workshop einzuladen. Die Teilnehmer können daher aus verschiedenen Standorten/Abteilungen/Ländern kommen. Bei verschiedenen Themen hat sich insbesondere auch der Einbezug von Lieferanten und Kunden bewährt. Die Teilnehmer werden dann im Rahmen des Workshops die wesentlichen Themen mit Bezug auf die Ausgangsfrage in einem Marktplatz erarbeiten. Am Ende dieser ersten Phase sind all die Themen platziert, die am meisten zur Beantwortung der Ausgangsfrage beitragen. In der nachfolgenden Phase werden dann die Teilnehmer nach einer kybernetischen Vernetzungsmethode den entsprechenden Themen zugeordnet, um diese dann in Kleingruppen eingehend zu diskutieren. Da die Methode so ausgelegt ist, dass jeder Teilnehmer nicht nur Diskussionsteilnehmer in zwei Themen sondern auch Kritiker und Beobachter in weiteren Themen ist, verteilt sich innerhalb kürzester Zeit das vorhandene Wissen über die gesamte Gruppe. Mathematisch bewiesen ist, dass innerhalb der drei Tage 90% des insgesamt vorhandenen Wissens über alle Teilnehmer verteilt ist. Dieser gemeinsam erreichte Informationsstand und die sehr intensiven und gewollt kontrovers geführten Diskussionen führen schlussendlich dazu, dass die zum Schluss gemeinsam erarbeiteten Massnahmen/Optionen auch schnell umgesetzt werden.


